Immer wieder werden im Buch- und
Zeitschriftenhandel sog. Hacker Fibeln angeboten, die dem geneigten
Leser (und vor allen Dingen Käufer) die ultimative Tool Sammlung für
miese kleine Spielchen im Internet versprechen.Dies natürlich alles
unter dem Begriff : Wir zeigen nur, was möglich ist, damit ihr gewarnt
seid!
Naja. Diese Sammlungen sind zu einem Zeitpunkt X gebrannt worden und
repräsentieren den Stand der Technik zur Drucklegung. Die Tools sind aus
dem Zusammenhang der Web-Sites gerissen, auf denen sie angeboten werden.
Ausserdem ist es meine Meinung, daß man übers Internet am besten IM
Internet lernen kann.
Ich habe hier einmal ein paar Tools aufgeführt, die ich sehr gern
benutze. Bei einem Besuch bitte die betreffenden Webmaster von mir
grüssen !!
NetCat - Der Klassiker
Wenn man mich fragt ist NetCat wirklich das Schweizer Taschenmesser
des Netzwerkbetriebes. Unix Anhängern wird der Befehl cat ein Begriff
sein, mit dem man Daten auf den Bildschirm anzeigen oder in eine Datei
umleiten kann. NetCat macht genau dasselbe nur eben wie der Name sagt im
Netzwerk. Ein tolles Tool....
Hier mal ein kleines Beispiel für einen Listener (Server) und einen
Client..
Das ist ein winzig kleines Beispiel für die vielen Möglichkeiten..
Schaut euch das Teil mal an... ihr werdet nicht enttäuscht sein.
Leider ist der Hersteller des Tools (Heavy Light Industries) nicht
mehr im Netz vorhanden. Aber eine Suche auf
Google sollte euch einen Standort
dieses kleinen Supertools verraten.
Ansonsten schaut mal
hier nach.
NMAP und NMAPNT - Die Schnüffler
Womit beginnt eigentlich die Attacke gegen einen Rechner ?
Nun im Regelfall wird man versuchen so viele Informationen wie
möglich über das Ziel zu sammeln. Da in einem IP Netzwerk die
Kommunikation zwischen Rechnern durch sogenannte Daemonen realisiert
wird, die auf einen bestimmten Port (eigentlich eine Erweiterung zur
Adresse) hören, erfährt man eine Menge über einen anderen Rechner wenn
man denn weiss, auf welche Port-Anfragen er reagiert.
Die Aufgabe herauszufinden, welche Ports denn nun in einem System
genutzt werden übernimmt ein sog. Portscanner oder Sniffer und NMap ist
eigentlich der beste.
Mit NMap können Systeme gescannt werden z.T. ohne das diese diesen
Scanversuch erkennen können. Dabei geschieht das ganze mit einer
abartigen Geschwindigkeit, so das der potentielle Angreifer sich schnell
einen Überblick über die Zielmaschine machen kann.
Der Clou ist bei NMap ein Feature das OS Fngerprint genannt wird. Ein
geübter Angreifer kann auf Basis der geöffneten Ports und weiterer
Eckdaten herausfinden, welches Betriebssystem auf dem Ziel ausgeführt
wird. Diese Arbeit kann man auch an NMap delegieren, der in einer
Datenbank nachschaut und dann die Daten mit dieser Datenbank vergleicht.
Hierdurch werden dem Angreifer noch mehr Informationen an die Hand
gegeben.

Hier zeigt NMAP einmal. was es alles kann. Sollten einem nicht alle
Begriffe bekannt sein, dann einfach mal mit dem IP Protokoll
beschäftigen und dann passt das schon. Die Scanoptionen sind darauf
ausgelegt, ein System so unauffällig wie nur möglich zu überprüfen. D.h.
der Ursprung des Scans soll so wenig wie möglich in Erscheinung treten.
Vor nicht allzu langer Zeit gab es einmal einen riesen Gesprächsfaden
in einer Security Newsgroup, ob Portscannen denn jetzt legal ist, oder
nicht. Ich würde mich da auf nix verlassen. Andere Maschinen haben
andere Besitzer und ihr wollt doch ein reines System ohne Stress, oder
?!?
Normalerweise ist NMap ein Programm für das Betriebssystem Linux,
aber es ist in der Zwischenzeit auch auf Windows NT protiert worden.
Link zu NMAP